Kota Bahru

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Kota Bahru, was auf Malaiisch so viel wie Neue Stadt bedeutet, ist die Hauptstadt des Staates Keletan. Die Einwohnerzahl wurde im Jahr 2004 auf 280.000 geschätzt Die Stadt liegt im Nordosten des malaysischen Festlands in der Nähe von Thailand, am nördlichen Ufer des Sungei Kelantan und ist das Zentrum für ein fruchtbares Reisanbaugebiet und die königliche Familie von Kelantan. Die wohl mit Abstand die interessanteste Stadt an der Ostküste und wirkt als Verkehrsknotenpunkt zu den Perhentian Inseln, zum Dschungel und nach Thailand.

Essen nimmt hier einen Hauptbestandteil des täglichen Lebens ein. Angesichts der reichen und vollen Märkte sowie der allerorts anzutreffenden Küchen ist dies aber auch kein Wunder. Die Stadt ist bekannt für ihr traditionelles Kunsthandwerk. Hier haben sich Silberschmiede, Brokatweberinnen, Seidenmaler, Batikdrucker und Drachenbauer angesiedelt. Das historische Zentrum mit chinesischen Shophouses und einer neuen Fußgängerzone dehnt sich zwischen dem Staatsmuseum (Muzium Negeri) und dem Zentralmarkt (Pasar Besar) aus. Zwischen dem Markt und dem Padang Merdeka, dem Unabhängigkeitsplatz am Flussufer, wirkt Kota Bharu nobel, mit all den Sultans Gebäuden, Museen und der Staatsmoschee. Ein Besuch der Sehenswürdigkeiten lohnt sich. Der Istna Jahar Palast von 1887 ist schon wegen der Holzarbeiten eine Sehenswürdigkeit. Das Innere wurde zum Museum für Königliche Tradition und Kultur umfunktioniert. Im Nebengebäude sind altertümliche Waffen ausgestellt.

In der näheren Umgebung von Kota Bahru liegt die „Inselgruppe“ Pulau Perhentian. Auf der kleineren Kecil lebt die Inselbevölkerung im einzigen Dorf vorwiegend vom Fischfang. Auf der größeren Insel Besar unterbrechen bizarre Felsformationen die Sandstrände. Hinter diesen malerischen Stränden verdichtet sich die Vegetation zu Regenwald. Das Meer ist klar und ideal zum Schnorcheln, Surfen oder Segeln, die Unterwasserfauna lädt zum Tauchen ein.

Als ein Geheimtipp gelten die thailändischen Tempel in der Region. Sie sind zwar im Vergleich zu den berühmten Tempelanlagen in Thailand bescheiden, vermitteln aber einen Eindruck von der spirituellen Baukunst der buddhistischen Minderheit in Kelantan. Sehenswert ist auch ein Drachenboot, das von zwei Drachenwächtern, so genannten Nagas umwunden wird, im Küstenort Tumpat (13 km südöstlich von Kota Bharu), beim Dorf Bukit Tanah. Ebenfalls nahe Tumpat, bei Sedur, sammeln sich auf dem weitläufigen Gelände des Wat Phikulthon mehrere Schreine um einen großen, stehenden Buddha. Etwa 16 km westlich der Stadt, nahe Cabang Empat, liegt eine 40 m lange Buddhaskulptur im Wat Phothivihan.

Foto: Pizzaboy1/wikipedia under free licence

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